Umbau und Erweiterung Wohnhaus in Sagogn

Das in traditioneller Bauweise konstruierte Wohnhaus wurde 1832 erbaut. Das Haus besteht aus zwei Haushälften. Dieser traditionelle Typus ist im Bündner Oberland häufig anzutreffen. Der Sockel mit Erdberührung ist in Bruchsteinmauer errichtet. Darauf liegt der Holzstrickbau. Der angebaute Holzschopf mit Schweinestall, wird durch einen neuen fast gleichgrossen Anbau ersetzt. In diesem wird ein neuer Essraum mit Küche geplant. Mittels einer Enfilade werden Wohn-, Eingangs-, Koch- und Esszimmer miteinander verbunden. Es entsteht eine räumliche Tiefe, die es ermöglicht, vom Wohnraum durch das ganze Haus in den Obstgarten zu blicken. Die gestalterische Absicht ist es, den Anbau mit dem Bestand durch nahtlose Übergänge zu verweben. Die Sonnengebrannte Holzschalung des bestehenden Anbaus wird demontiert und für den neuen Anbau wiederverwendet.

Baubeginn voraussichtlich Herbst 2018. Bezug Sommer 2019.